|


Wie
alt sind Sie? So jung wie ich mich fühle!
Wo ist Ihr aktueller Wohnsitz? Kronberg im Taunus
Was ist Ihre momentane berufliche Tätigkeit? Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut für Kulturanthropologie und Europäische
Ethnologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
am Main
Wo waren Sie zuvor tätig? Wissenschaftliche Begleitforschung
in verschiedenen Pilotprojekten; Akademische Hilfskraft am
Fachbereich Erziehungswissenschaften der JWGU; langjährige
Mitarbeit in der Jugend- und Drogenhilfe usw.
Was sind Ihre aktuellen Forschungsprojekte bzw. Forschungsschwerpunkte?
Promotionsprojekt: "E-Learning. Strukturen der Interaktivität
in Internet-basierten Lernumgebungen" (Arbeitstitel)
Was sind Ihre weiteren Interessensgebiete? E-Learning,
Mediengestützte Lern- und Wissenskulturen / Anthropologie
des Lernens und Wissens / -Medienevolution und Medienkulturen
/ -Soziale Ausschließung / Ethnomethodologie der Realsatire
E-Learning
by Design
Vom Entwerfen neuer universitärer Lern-Landschaften
Mit
der sozialen Durchsetzung von Computertechnologien hat eine
weitere Transformation der kommunikativen und interaktiven
Strukturen begonnen. Medientechnologische Prozesse verändern
formale wie auch informelle Medienangebote, welche ihrerseits
neue gebrauchskulturelle Felder erzeugen. Eines dieser neuen
gebrauchskulturellen Felder trägt die Bezeichnung eLearning,
welches in den Reformdiskursen um die klassischen Bildungsstätten
("Schulen ans Netz", "Virtuelle Universität",
"Notebook-University") und der betrieblichen Weiterbildung
gegen Ende des letzten Jahrhunderts auf den Bildschirmflächen
(und dem Literaturmarkt) erschienen ist. An ausgewählten
Beispielen der vom BMBF und universitären Eigenmitteln
geförderten eLearning-Strategien der JWGU ("megadigitale",
"studium digitale") untersucht das Promotionsprojekt
hierbei die Wechselwirkungen und Transformationen von Organisationsentwicklung,
Medientechnologie, (medien-)didaktischem Design, Mensch-Medien-Interaktivität
und Content-Entwicklung als Bedingungen einer Kultur des Entwerfens
aus der Perspektive des Frankfurter Theorieansatzes einer
Anthropologie des Medialen. Empirische Basis bilden hierbei
ethnographische Analysen sowie eigene Vorhaben, Zugänge
und Umsetzungen im Forschungsfeld.
|