Deutsche Gesellschaft für Volkskunde Johannes Gutenberg-Universität Mainz Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz
 
 
 
 
 
   
   
   
   
   
     
 
 
 
 
   
   
 
 
     




Kongresskino
Der Film wird in Hörsaal P5 gezeigt.
 

15:30 Uhr
Schule aus, ins Leben raus (50 min)
Regie: Sandra Eckardt

Autorin: Sandra Eckardt
Deutschland 2005/2006
Laufzeit: 53 min
Sprache: Deutsch

Für Jessica und Len ist es der letzte Schultag in einer Göttinger Haupt- und Realschule. Beide Protagonisten verlassen die 9. Klasse mit dem Hauptschulabschluss. Mit fünfzehn Jahren befinden sie sich inmitten eines Überganges aus dem »Schonraum« Schule in die Selbstverantwortlichkeit. Damit stehen sie nun vor einer Fülle an Möglichkeiten und gleichzeitigen Beschränkungen, mit denen sie einen Umgang finden müssen. Die einstige »Normalbiografie des Überganges« aus der Schule direkt in eine Lehrstelle wird nur noch von einigen wenigen ihrer Klasse überhaupt angestrebt. Der Großteil entscheidet sich bewusst, ohne vorherige Bewerbungsinitiative, für die Verschiebung des Statuswechsels zugunsten des staatlichen Übergangsreglements der berufsbildenden Schule. Der Fokus des Filmes liegt auf diesen zwei unterschiedlichen Wegen. Jessicas Alltag verändert sich einschneidend. Aus der Schule geht es für sie umgehend in eine Ausbildungssituation, in der sie sich mit neuen Rollenerwartungen konfrontiert sieht. Len hingegen befindet sich in einem Zustand des »Noch-nicht«, dem Übergang von einer schulischen Institution in die nächste.

Der Film entstand als Teil von Sandra Eckardts Magisterarbeit im Fach Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an der Georg August-Universität Göttingen. Die Autorin wird bei der Filmvorführung anwesend sein und anschließend zur Diskussion zur Verfügung stehen.

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